Kopfhaut und Haare natürlich pflegen

Die Kopfhaut pflegen
Haarpflege fängt mit einer gepflegten Kopfhaut an | © panthermedia.net / CITAlliance

Viele Frauen kennen das Problem: Die Haare spröde und trocken oder von falscher Pflege und häufigen Colorierungen strapaziert und kaputt. Aber muss das so sein oder gibt es auch natürlichere Wege zu gepflegten Haaren und einer gesunden Kopfhaut?

Die Wildschweinborstenbürste

Die Nackenhaare des Wildschweins gelten als die stärksten Borsten und können deshalb kraftvoll durch das Haar bis auf die Kopfhaut durchdringen. Die gute Aufnahmefähigkeit der Borsten sorgt außerdem dafür, dass die gelösten Ablagerungen abtransportiert und der Talg, also das natürlich Kopfhautfett, über die Haarlängen verteilt wird.

Die strapazierten und pflegebedürftigen Haare nehmen den Talg als natürliches Pflegemittel dankend auf. Beim Bürsten werden gleichzeitig die Haare geglättet, so dass Glanz und Substanz zurückkehrt.

Die positive Wirkung stellt sich vielleicht nicht bei jedem sofort ein, da sich die Kopfhaut an die neue Behandlung erst gewöhnen muss. Anfangs kann es auch zu vermehrter Talgproduktion kommen, bis sich Deine Kopfhaut und die Haarwurzeln auf die pflegende Massage eingestellt haben.

Bei trockenem Haar und um den Talg (auch Sedum genannt) gleichmäßig über die Haare zu verteilen, kann ich nur wärmstens empfehlen, gleich auf eine gute Wildschweinborstenbürste zurückzugreifen.

Woran erkenne ich eine gute Wildschweinborstenbürste?

In erster Linie erkennt man die guten Bürsten an der ergonomischen Form. Das heißt die Bürste sollte der Kopfform angepasst sein, so dass die Borsten bei der Anwendung gleichmäßig auf der Kopfhaut aufliegen und der Druck gleichmäßig verteilt wird.

Die sehr guten Wildschweinborstenbürsten haben Borsten vom sogenannten „ersten Schnitt“. Diese Borsten erkennt man an den hellen Spitzen an den Borstenenden, da hier das erste Drittel der Borste verarbeitet wird.

Sind diese vorhanden schonen sie die Kopfhaut und sie wird dann nicht so gereizt.

Bei günstigen Bürsten kann, gerade bei empfindlicherer Kopfhaut, eine Reizung eher auftreten, wenn die Bürste nicht diese guten Borsten besitzen.

Mögliche Probleme bei der Anwendung

Bei dickem Haar berichten einige Anwender von Problemen mit der Bürste gut durch das Haar zu kommen, aber vielleicht liegt hier die Ursache eher in der Qualität und Auswahl der Bürste.

Eine gute Bürste sollte unterschiedliche Borstenlängen haben und zwischen den Borstenbündeln sollte der Abstand groß genug sein.

Auch gibt es spezielle Bürsten mit sogenannten Calcutta-Borsten, welche noch etwas härter sind und darum speziell für dickere Haare geeigneter sind.

Die Reinigung der Wildschweinborstenbürste

Da bei der korrekten Anwendung der Bürste Talg- und Schuppenreste auch an den Borsten verbleiben, ist eine tägliche Reinigung sehr zu empfehlen. Dafür gibt es kleinere spezielle Reinigungsbürsten, um die Borsten vom Ansatz bis zur Spitze gründlich zu reinigen. Ab und an ist es dann noch zu empfehlen die Bürste mit einem milden Shampoo und warmen Wasser zu reinigen, um die effektive Reinigungswirkung zu erhalten.

Sehr wichtig ist es dann die Bürste, welche meist einen Holzkörper besitzen, auf einem Handtuch mit dem Borsten nach unten gerichtet, trocknen zu lassen. Ein längerer Wasserkontakt ist ebenso zu vermeiden, wie eine zu schnelle Trocknung auf einer heißen Heizung oder dergleichen.

Viele weitere Informationen finden Sie auf dieser „Fachseite über kaputte Haare„.

 

Mehr Informationen rund um das Thema Hautpflegeprodukte finden Sie übrigens hier:

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